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Impulse für mehr Klarheit und Achtsamkeit im Alltag

Blog

In meinem Blog findest du Gedanken, Inspirationen und kleine Alltagsgeschichten, die dir helfen, bewusster zu leben. Jeder Beitrag ist ein Funke, der dich einlädt, innezuhalten, neue Perspektiven zu entdecken und achtsam mit dir selbst und deiner Umwelt umzugehen.
| trixa

(oder: Warum ich gerade lieber Absätze formatiere als Gefühle schreibe)
Wir sind angekommen im Jahr des Feuerpferdes. (um genau zu sein, erst am 17.02.)
Eine Energie, die nicht still sitzt. Die vorwärts will. Die brennt, galoppiert, aufbricht.

Und ja — ich bin selbst ein Pferd, ein Holz Pferd.
Wer dieses Zeichen kennt, weiß: Pferde tragen ein inneres Lodern. Sie sind freiheitsliebend, leidenschaftlich, eigenwillig, mutig. Manchmal auch ein kleines bisschen… Ungeduldig. Und nicht unbedingt dafür gemacht, sich brav in vorgegebene Formen zu fügen.

Vielleicht ist es also kein Wunder, dass ich mich gerade ausgerechnet mit einer der unerquicklichsten Disziplinen des Schriftstellerinnenlebens beschäftige:

Buchformatierung.

Ränder, Silbentrennung, Blocksatz, Times New Roman, Zeilen, die sich plötzlich auseinanderziehen wie ein schlecht gelaunter Akkordeonspieler…
Man könnte meinen, das sei ein eigener Initiationsweg.

Und während ich mich durch diese technischen Wehen arbeite, merke ich:
Ich tue da noch etwas anderes.

Ich drücke mich!!!

Denn in meinem neuen Roman (der Ruf der Magdalenerin ) wartet ein entscheidender Moment. Ein Kapitel, das nicht mit Absatzformaten zu lösen ist.

Mein männlicher Protagonist — Hal — ist hoffnungslos verliebt – nur leider besitzt er weder die Worte noch den Mut, es ihr einfach zu gestehen.
Ich merke, dass ich mich drücke vor einem Kapitel, das mich selbst herausfordert. Denn Hal steht an der Schwelle zur Liebe – und ich stehe an der Schwelle, sie glaubwürdig zu erzählen.
Und Solrun?

| Trixa

Bericht von Maisie – angekommen im neuen Zuhause

Hallo, ich bin Maisie.

Gestern war es endlich so weit: Nach langer Zeit im Tierheim wurde ich plötzlich in einen Korb gepackt und in ein Auto gesetzt. Die Frau, die da neben mir saß, kam mir sehr bekannt vor. Ich habe von ihr geträumt – und ich glaube, ich habe sie auch mal gerochen, als sie mich im Tierheim besucht hat. Die Autofahrt dauerte ungefähr eine halbe Stunde, das war eigentlich ganz angenehm. Nur gegen Ende wurde ich ungeduldig. Ich wollte raus. Jetzt!

Dann ging alles ganz schnell: Ich wurde in ein Haus gebracht. Viele verschiedene Zimmer, viele neue Gerüche. Das erste, was mir gezeigt wurde, war ein wirklich schönes Katzenklo – sehr aufmerksam. Ich erkundete zunächst das Badezimmer, dann ging ich rüber in ein anderes Zimmer, das wohl das Schlafzimmer war. Dort entdeckte ich sofort ein wunderbares Versteck unter einem Korbstuhl. Das Bett habe ich auch inspiziert, und natürlich musste ich hinter der Kommode nachsehen, was sich da verbirgt. Die Frau ließ mich einfach machen – das fand ich angenehm.

Im nächsten Raum war offensichtlich ein Büro. Sehr ordentlich. Ich habe mich dann langsam weiter vorgewagt und stand plötzlich in einem großen Wohnzimmer mit riesigen Fenstern. Klar – ich bin sofort auf den Tisch gesprungen, um den Vögeln zuzusehen. An der Terrassentür gibt es sogar einen Platz, wo ich sitze und nach draußen schauen kann. Alles so spannend!

Dann gab es Futter. Das Frischfutter hat mir nicht gefallen, aber das Trockenfutter war okay. Und es gib einen Wasserbrunnen – edel. Später stellte sie mir noch zwei weitere Wasserschüsseln hin. Sie scheint sich wirklich Sorgen zu machen, dass ich genug trinke. Nachdem ich das Frischfutter nicht mochte, bekam ich tatsächlich noch ein anderes zur Auswahl, aber das hat mir auch nicht geschmeckt, obwohl sie es mir schmackhaft machen wollte das sei 98 % Fleisch…. Ich mag es nicht. Dann legte sie sich aufs Sofa und spielte mit mir. Das war richtig toll. Ich bin gleich hochgesprungen, habe mich zwischen ihre Beine gelegt und ein bisschen mit ihren Füßen und Händen gekämpft. Sie fühlt sich gut an. Und sie scheint sehr lieb zu sein.

Später entdeckte ich etwas unter dem Couchtisch. Wenn man da mit der Pfote seitlich rumstochert, kommt man an eine Tüte ran – die roch gut! Ich zog sie raus, riss sie auf und – Jackpot! Leckerlis! Leider fand sie das nicht so lustig und hat mir die Tüte weggenommen. Aber immerhin gab’s zwei Leckerlis aufs Sofa – die habe ich natürlich sofort verputzt.

Ich habe mich dann ein wenig ausgeruht, wieder aus dem Fenster geschaut und später den großen Sessel mit der kuscheligen Felldecke erobert. Perfekter Ausblick!

Als es Abend wurde, war ich müde. Ich legte mich zu ihren Füßen aufs Sofa. Immer wenn sie aufstand, bin ich mitgegangen – man weiß ja nie, ob sie vielleicht wieder verschwindet. Selbstverständlich habe ich sie aufs Klo begleitet. Sicher ist sicher.

Irgendwann sagte sie zu mir: „Komm mit, Maisie, wir gehen jetzt ins Bett.“ Aha! Also ging es wieder ins Schlafzimmer. Da war ja mein tolles Versteck unter dem Korbstuhl. Sie lud mich ein, mit ins Bett zu kommen – was ich natürlich gemacht habe. Wir haben noch ein bisschen gespielt, sie hat noch Fernsehen geschaut, und ich habe mich ans Fußende gelegt und geschlafen.

| Trixa

🎄 Methusalem ist aufgewacht – und wünscht sich Frieden unterm Baum!

Na, habt ihr’s auch gespürt?
Ein geheimnisvolles Zittern ging durch die Zeitlinien, ein Rascheln durch die alten Seiten der Geschichte – und plötzlich stand er da:
Methusalem. Wach. Klar. Mit einem Glitzern in den Augen und einer Botschaft im Gepäck.

Nicht etwa: „Früher war mehr Lametta.“
Sondern:
„Es ist Zeit. Zeit für Frieden. Zeit für echte, wertschätzende, warme Kommunikation. Nicht nur an Weihnachten – aber da bitte besonders!“

🎁 Reden mit Herz – statt mit Hörnern

Wenn selbst Methusalem nach seinem 900-jährigen Schönheitsschlaf sagt:

„Ich wünsche mir weniger Streit am Bratentisch und mehr Zuhören mit dem Herzen“
– dann sollten wir vielleicht alle kurz innehalten.

Wir reden so viel. Wir posten, wir senden, wir diskutieren. Aber reden wir noch mit der Absicht zu verbinden?
Oder doch nur, um Recht zu haben, besser zu wirken, schneller zu sein?

Lasst uns dieses Weihnachten etwas anderes üben.
Wertschätzung.
Friedenssprache.
Worte, die wie warme Decken sind – nicht wie nasse Waschlappen.

🌟 Ein Wunschzettel von Methusalem an uns:

  • Höre zu, um zu verstehen. Nicht, um zu antworten.
  • Sag Danke. Auch für kleine Dinge.
  • Lächle öfter. Auch wenn du denkst, du hast keine Zeit dafür.
  • Frage ehrlich: „Wie geht es dir?“ – und sei bereit, die Antwort anzunehmen.
  • Und bitte, lass das Drama unterm Tannenbaum nicht eskalieren.

💫 Und falls du noch auf der Suche nach einem Geschenk bist…

…dann schenk jemandem ein aufrichtiges Gespräch.
Oder:
Eine Portion von unserer Methusalem-Strategie!

https://www.bewusstessein.net/aktuelles/die-methusalem-strategie.html

| Trixa Gruber
Kommunikation unter der südlichen Sonne

Während meines Urlaubs in der südlichen See – genauer gesagt auf den Seychellen – saß ich eines Morgens gemütlich auf der Veranda meines Bungalows, umgeben von tropischer Wärme, türkisfarbenem Meer und dem beruhigenden Rascheln der Palmenblätter.

Inmitten dieser üppigen Fülle kam mir eine spontane Idee: Was wäre, wenn ich einfach mal versuche, mit einer Palme zu sprechen? Schließlich verbinde ich mich oft mit Bäumen – warum also nicht mit einer der vielen Kokospalmen, die hier sanft in den Himmel wachsen?

| Trixa Gruber
Der verschwundene See, eine alte Ringburg und vielleicht eine neue Geschichte

Am 2. Oktober 2025 war ich mit meiner Druidenfreundin Saga und ihren beiden wunderbaren Hunden auf einer kleinen Forscherfahrt rund um Kuden unterwegs – neugierig, verspielt und wie immer mit offenem Herzen für die Geschichten, die in der Landschaft verborgen liegen.

Wirr waren auf Spurensuche. Es zog uns in die Marsch – genauer gesagt die Burger Au– zu einem geheimnisvollen Ort, den ich, seit ich hier bin immer noch nicht gesehen hatte: dem Kudensee.

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