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Impulse für mehr Klarheit und Achtsamkeit im Alltag

Blog

In meinem Blog findest du Gedanken, Inspirationen und kleine Alltagsgeschichten, die dir helfen, bewusster zu leben. Jeder Beitrag ist ein Funke, der dich einlädt, innezuhalten, neue Perspektiven zu entdecken und achtsam mit dir selbst und deiner Umwelt umzugehen.
| Trixa

Die ziemlich anstrengende Korrekturarbeit an „Der Ruf der Magdalenerin“ ist abgeschlossen. Nun sind Stefan und Ritchie dabei, alles umzusetzen und das Buch druckreif zu machen. Aller Voraussicht nach wird der neue Roman im September erhältlich sein.

Vorher möchte ich noch ein oder zwei kostenlose Zoom-Lesungen veranstalten, bei denen ich euch aus meinen beiden Magdalenerinnen-Romanen vorlese. Teilnehmen können selbstverständlich alle, die Freude daran haben. Die Termine werde ich rechtzeitig bekannt geben.

Gleichzeitig entsteht eine neue Webseite, die ganz den Magdalenerinnen-Romanen gewidmet ist. Denn Buch Nummer drei hat bereits begonnen. Der derzeitige Arbeitstitel lautet „Der Weg der Magdalenerin.“

Die Geschichte führt dieses Mal in die zweite Hälfte des 11. Jahrhunderts: von Südfrankreich über meine Herzensheimat, die Bretagne, mit bretonischen Söldnern im Heer Wilhelms des Eroberers bis nach Südengland zu den alten Kraftorten von Stonehenge und Avebury.

Im Mittelpunkt steht Ana, eine weitere Frau aus jener langen Linie, zu der auch Marie de Rocher und Solrun gehören. Doch diesmal wird auch ihr älterer Bruder eine wichtige Rolle spielen – ein Gelehrter vom Mont-Saint-Michel und ihr geliebter Beschützer. Vielleicht bekommt er gerade deshalb so viel Raum in dieser Geschichte, weil mir mein eigener Bruder Martin so sehr fehlt.

Noch liegt ein langer Weg vor mir. Doch die ersten Seiten sind geschrieben, und ich freue mich darauf, gemeinsam mit euch weiter in die Welt der Magdalenerinnen einzutauchen.

| Trixa

Am 9. Juni habe ich euch erzählt, dass die letzte Zeile meines neuen Romans Der Ruf der Magdalenerin geschrieben ist und dass nun die große Korrekturrunde beginnt.

Inzwischen ist wieder viel geschehen.

Die Korrektur ist abgeschlossen, und auch die Anhänge sind nun fertiggestellt. Das klingt nüchtern, war aber noch einmal eine eigene Reise: Personen mussten sortiert, Orte überprüft, Begriffe erklärt, Linien geordnet und die besonderen Kraftplätze des Romans zusammengeführt werden.

Dabei wurde mir noch einmal bewusst, wie weit dieser Roman seine Kreise zieht. Er beginnt in Ägypten, führt über Portugal, die Bretagne, Irland, Dorestad und Norwegen bis nach Orkney, Lewis, Skye und schließlich wieder zurück in die Bretagne. Überall begegnen Solrun Spuren alter Weisheit, heilende Orte, Zeichen, Menschen und Erinnerungen, die sie tiefer in ihren eigenen Weg führen.

Besonders schön war für mich, noch einmal die Anhänge zu gestalten. Dort finden sich unter anderem die wichtigsten Personen, Begriffserklärungen, Heilkräuter und Kraftplätze, damit ihr euch später beim Lesen leichter orientieren könnt.

Jetzt geht das Manuskript weiter in Richtung Satz und Gestaltung. Das ist ein stiller, aber sehr wichtiger Schritt auf dem Weg zum fertigen Buch.

Ich freue mich sehr, dass Der Ruf der Magdalenerin nun wieder ein Stück näher daran ist, seinen Weg zu euch zu finden.

Mit herzlichen Grüßen

Trixa

| trixa

Die letzte Zeile – und was jetzt kommt

Vergangenen Freitag habe ich die letzte Zeile meines neuen Romans Der Ruf der Magdalenerin geschrieben. Nach vielen Monaten des Schreibens, Recherchierens und Reisens mit meinen Figuren ist damit ein wichtiger Meilenstein erreicht. Solrun, Hal, Ragnar, Leif und viele andere haben mich durch Norwegen, Irland, die Orkneys, über Lewis und Skye bis in die Bretagne begleitet. Es war eine lange Reise – und doch ist die Arbeit noch nicht beendet.

Nun beginnt die Phase des Überarbeitens. Ich lese das gesamte Manuskript noch einmal von Anfang bis Ende, prüfe historische Zusammenhänge, Zeitlinien, Ortsangaben und Figurenentwicklungen. Danach folgen Korrekturen, Personen- und Ortslisten, das Kräuterglossar, die Kapitelübersicht und vieles mehr. Als Autorin bin ich jetzt nicht nur Geschichtenerzählerin, sondern auch Handwerkerin. Ein Buch entsteht nicht nur durch Inspiration, sondern auch durch sorgfältige Feinarbeit.

Worum geht es in diesem Roman? Der Ruf der Magdalenerin erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die als Layla in Ägypten geboren wird und später unter dem Namen Solrun ihren Weg durch die Welt der Wikinger, Heilerinnen, Druiden und alten spirituellen Traditionen findet. Es ist eine Reise über Meere und Inseln, durch historische Landschaften und innere Wandlungen. Eine Geschichte über Herkunft, Heilung, Freundschaft, Liebe und die Frage, wie Menschen unterschiedlicher Kulturen und Glaubensrichtungen Brücken zueinander bauen können.

Während ich nun die letzten Schritte auf dem Weg zur Veröffentlichung gehe, beschäftigen mich auch andere Fragen. Eine Teilnehmerin fragte mich vor kurzem, wie man in Zeiten wie diesen überhaupt noch in seiner Mitte bleiben könne. Eine gute Frage. Denn viele Menschen erleben die aktuelle Zeit als herausfordernd. Nachrichten, politische Spannungen, Unsicherheit und Veränderungen fordern uns täglich heraus.

| trixa

Nach vielen Tagen im Norden sind wir nun wieder zuhause angekommen – müde von langen Straßen, Fähren und tausenden Kilometern, aber gleichzeitig tief erfüllt von einer Reise, die noch lange in mir nachklingen wird.

Alba – das alte Schottland – gehört seit vielen Jahren zu meinen spirituellen Heimaten. Immer wieder ruft mich dieses Land mit seinen gewaltigen Landschaften, dem Licht über dem Meer, den alten Steinen und jener besonderen Mischung aus Wildheit und Stille, die man kaum beschreiben kann. Diesmal führte uns die Reise über Skye, Lewis und schließlich bis nach Orkney.

Und doch war manches anders als früher.

Meine geliebte Isle of Skye hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Als ich vor etwa zehn Jahren dort war, lag über vielen Orten noch eine tiefe Ruhe. Besonders am Quiraing konnte man damals die Weite, den Wind und die Kraft des Landes beinahe ungestört erleben.

Dieses Mal war die gesamte Zufahrt voller parkender Autos. Auch oben am Quiraing selbst herrschte ein ständiges Kommen und Gehen. Man sagte uns, dass dies unter anderem mit den Dreharbeiten zum neuen Highlander-Film zusammenhängt. Für den Tourismus mag das ein Gewinn sein – für die Seele dieses Ortes fühlt es sich eher traurig an.

So haben wir unsere Heilarbeit schließlich unten am Meer gemacht, begleitet vom Wind und den Wellen statt von Menschenmengen. Vielleicht war genau das richtig. Die Natur findet oft ihren eigenen Weg.

Ein ganz besonderes Erlebnis war unser Besuch bei einem Weber auf Lewis – ein Mann aus einer Weberfamilie in vierter Generation. Mit großer Ruhe und spürbarer Liebe zu seinem Handwerk erklärte er uns die Entstehung des Harris Tweeds: vom Färben der Wolle bis zum rhythmischen Klang der alten Webstühle. Es war faszinierend zu erleben, wie viel Geschichte, Landschaft und menschliche Hingabe in diesen Stoffen verwoben sind.

| Trixa

Eigentlich wäre jetzt wieder Zeit für einen Hilarion-Wake-up-Call gewesen. Doch das Leben folgt nicht immer unseren Plänen. Durch eine schwere Erkrankung in meiner Familie fehlt mir im Moment die innere Ruhe und Kraft, um eine solche Session verantwortungsvoll zu halten.

Stattdessen möchte ich heute ein paar Gedanken mit euch teilen.

Viele Menschen spüren gerade, dass unsere Zeit von starken Spannungen geprägt ist. Nachrichten, politische Konflikte, wirtschaftliche Unsicherheiten und globale Krisen erzeugen eine Atmosphäre, in der Angst, Wut und Sorge leicht die Oberhand gewinnen können. Regierungen treffen Entscheidungen, Medien berichten im Sekundentakt über neue Entwicklungen, und die Informationsflut wirkt manchmal wie ein permanenter Strom, der unsere Aufmerksamkeit festhält.

Der Medientheoretiker Marshall McLuhan schrieb bereits in den 1960er Jahren, dass die eigentlichen Schlachtfelder der modernen Welt nicht nur geografische Orte sind, sondern die Wahrnehmung und Aufmerksamkeit der Menschen. Auch der Tiefenpsychologe Carl Gustav Jung wies darauf hin, dass große gesellschaftliche Konflikte immer auch mit den inneren Konflikten der Menschen verbunden sind.

Das bedeutet nicht, dass irgendwo geheime Mächte alles lenken. Wir sind die Schöpferinnen und Schöpfer unserer Welt. Doch es erinnert uns daran, wie wichtig es ist, unser Bewusstsein wach zu halten und uns nicht ausschließlich von Angst oder Empörung bestimmen zu lassen.

Denn die eigentliche Frage lautet:
Wo bleibt in all dem unsere innere Mitte?

Viele spirituelle Traditionen geben darauf eine ähnliche Antwort.

Im Christentum spricht man davon, den „Frieden Gottes im Herzen“ zu bewahren. Jeshua sagt im Johannesevangelium: „Der Friede sei mit euch.“ Dieser Friede ist kein politischer Zustand, sondern eine innere Haltung – eine Rückverbindung zum göttlichen Ursprung.

Auch der Buddhismus beschreibt einen ähnlichen Weg. Dort geht es darum, die eigenen Gedanken und Emotionen wahrzunehmen, ohne von ihnen beherrscht zu werden. Achtsamkeit bedeutet nicht, die Welt zu ignorieren, sondern ihr mit Klarheit und Mitgefühl zu begegnen.

Vielleicht liegt genau darin eine wichtige Aufgabe unserer Zeit: uns wieder daran zu erinnern, wer wir im Kern sind.

Nicht nur Wesen, die auf äußere Ereignisse reagieren müssen – sondern Menschen, die einen göttlichen Funken in sich tragen. Aus dieser Verbindung entstehen Kraft, Klarheit und Mitgefühl.

In den vergangenen Jahren haben viele von uns viel gelernt. Wir haben gelernt, unsere Resonanzen wahrzunehmen und zu klären. Wir haben gelernt, dass es in uns einen inneren Raum gibt – die goldene Kugel in der Mitte unseres Herzens –, in der Ruhe, Frieden und Gelassenheit immer vorhanden sind.

Durch die Lehren, die uns in dieser Zeit begleitet haben – auch durch Hilarion – wurden wir immer wieder daran erinnert, dass wir mehr sind als Beobachter dieser Welt.

Wir sind göttliche Funken in Aktion.

Und vielleicht ist jetzt tatsächlich die Zeit gekommen, diesen Funken bewusst zu leben.

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